Nationaler Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion

Aktuelles

Livestream zur Hannover Messe:
Wasserstoff – Neue Technologien für die Brennstoffzellen-Produktion schaffen Wettbewerbsfähigkeit

Im Fraunhofer-Livestream am 13. April 2021 zeigten die Fraunhofer-Institute IPT aus Aachen, IWS aus Dresden und IWU aus Chemnitz, mit welchen Produktionstechnologien Brennstoffzellen zukünftig gefertigt werden können. Ziel der drei Institute ist es, dass Brennstoffzellensysteme in der Herstellung nicht länger deutlich teurer sein müssen als herkömmliche benzinbetriebene Antriebe. Die Produktion gängiger 100-Kilowatt-Brennstoffzellensysteme für Automobile würde dann nur noch rund 5000 Euro kosten – weniger als zehn Prozent der bisherigen Kosten.

Nationaler Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion

Konzept des Nationalen Aktionsplans Brennstoffzellen-Produktion

Die Brennstoffzelle kann für eine substanzielle CO2-Reduzierung im Verkehrsbereich zukünftig eine zentrale Rolle einnehmen. Dazu muss es gelingen, deren wirtschaftliche Herstellung zu realisieren, die schließlich zu einer Kostenparität mit den fossilen Antriebssystemen führt. Jedoch fehlen aktuell die dafür notwendigen hochratenfähigen Technologien, die eine Skalierung der Fertigung bis zur industriellen Massenproduktion ermöglichen. Mit deren Entwicklung würde sich für Deutschland die einmalige Chance eröffnen, das Thema Wasserstoff nicht nur klimapolitisch zu betrachten, sondern auch im Sinne nachhaltiger Wertschöpfung zu etablieren. Fraunhofer hat sich zur Aufgabe gesetzt

  • die kostenoptimierte, bedarfsorientierte Serienproduktion skalierbar ermöglichen.
  • technologische und wirtschaftliche Potenziale von Brennstoffzellen deutlich verbessern.
  • den strukturierten Rollout in Industrie und Gesellschaft erheblich beschleunigen und steigern.

Die Umsetzung basiert auf einem dezentral-föderalen Konzept mit regionalen Clustern und einer technologischen Spezifika, die über eine zentrale Steuerung verbunden sind.

Mit der Entwicklung technologischer Lösungen für die hochskalierbare Brennstoffzellen-Produktion soll eine jährliche Ausbringungsmenge von 220.000 Brennstoffzellen-Stacks ermöglicht werden. Damit einhergehend ist eine Kostensenkung von derzeit 1000 EUR/kW auf 100 EUR/kW durch Umsetzung der im Konzept skizzierten neuartigen Lösungen bzw. 32 EUR/kW (entspricht vergleichbaren Kosten konventioneller Antrieb) durch Skaleneffekte erreichbar.

 

Herausforderung und Potenziale

 

Konzept und Struktur

 

Leistungsangebot und Lösungskatalog

 

Kooperationsangebot und Rollout